Autor: Michaela Schneider

Wer einmal im Allgäu war, kommt immer wieder… Die Fränkin arbeitete mehrere Jahre als Redakteurin bei der Allgäuer Zeitung. In dieser Zeit lernte sie das südliche Oberallgäu mit den Hörnerdörfern lieben. Inzwischen arbeitet die Würzburgerin als freie Journalistin und schreibt für verschiedene Tageszeitungen, Magazine und Agenturen in ihrer fränkischen Heimat. Doch zieht es die einstige Wahl-Allgäuerin nach wie vor regelmäßig in die Berge - in ihrer Redakteurszeit lernte sie die Natur dort lieben und die Bodenständigkeit der Menschen schätzen. Und ist sie in Würzburg, erinnert sich die Fränkin gern zurück an spannende Erlebnisse und Begegnungen während ihrer Redakteursjahre im Allgäu.

Schreitbagger, die wie riesige Wasserläufer aussehen »

Das sieht schon irre aus, wenn man sich derzeit durchs Bautagebuch der Hörnerbahn im Internet klickt! Da wird tonnenweise Stahlseil geliefert, riesige Metallkonstruktionen werden den Berg hinauf gebracht, Helikopter kreisen mit Getriebe-Trägern überm Gipfel und Krane, Baumaschinen sowie Menschen montieren Liftanlagen in einem Gelände, das auch für versierte Wanderer eine Herausforderung darstellt. Hintergrund der umfangreichen …

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Kranzrind beim Viehscheid in Obermaiselstein in den Hörnerdörfern.

Schellengeläut und dumpfes Trampeln »

Als ich heute Morgen das Radio anschaltete, war es da – das Allgäu, mitten in meinem Würzburger Badezimmer. Während der Moderator vom Balderschwanger Viehscheid erzählte, dachte ich mir: Schön wäre es, jetzt in den Bergen zu sein! Denn mich als Fränkin faszinierten in meiner Zeit als Redakteurin im Allgäu vor allem: Brauchtum ist im Allgäu …

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Sommer in den Hörnerdörfern

Kunstwerk Allgäu »

Ich will das sommerliche Allgäu heute einmal mit einem Kunstwerk aus meiner Heimatstadt Würzburg vergleichen: mit Tiepolos berühmtem Deckengemälde in der Würzburger Residenz. Vor einigen Tagen stand ich wieder unter dem gemalten Himmel und brauchte eine Weile um – vom überragenden Gesamteindruck im positiven Sinn schier erschlagen – mich auf die unsagbar vielen Details zu …

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Die Perlen des Naturparks »

So viele Eindrücke an einem einzigen Tag! Der kurvige Riedbergpass, eine Wanderung über den Quelltuff-Lehrpfad in Lingenau, das grandiose Bergpanorama vom Gipfel des Hochgrats aus, der märchenhafte Ostertobel-Weg… Mit dem Naturparkbus der Hörnerdörfer war ich im Naturpark Nagelfluhkette unterwegs – von Fischen aus ging es mit zahlreichen Zwischenstopps über Grasgehren und Balderschwang in den Bregenzer …

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Enzian

Die Hörnerdörfer in voller Blüte »

Wiesen voller Wasserhahnenfuß, Trollblumen, letzte Enziane und bereits die ersten Alpenrosen: Bei einer Wanderung gibt es zur Zeit in den Hörnerdörfern so manches interessante Pflänzchen zu entdecken, wie Impressionen aus Grasgehren zeigen…

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Alphornblaeser

Riesige Trompeten aus Holz »

Riesige Trompeten aus Holz, die zusammen ganz gewaltig und trotzdem weich und rund klingen: Es war bei einer Bergmesse im Urlaub – ich glaube am Ofterschwanger Horn -, als ich das erste Mal Alphornbläser erleben durfte. Damals war ich ein kleiner Stöpsel, höchstens drei oder vier Jahre. Umso größer erschienen mir die Riesendinger mit ihren drei …

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