Bolsterlanger Radgruppe in den Dolomiten

06. September 2012

Die Bolsterlanger Radgruppe unweit der Rotwandhütte.

„Ankommen statt Umkommen“ lautete das Motto der Bolsterlanger Radgrupppe „Ritzelritter“ bei ihrer diesjährigen Tour nach Südtirol. Der Slogan stand auch hinten groß auf den Trikots, die sie sich mit Hilfe von Sponsoren zum 10-jährigen Jubiläum haben auflegen lassen. Auch die Gemeinde Bolsterlang hat hier unterstützt.

Radtrikot der Bolsterlanger Radgruppe "Ritzelritter"

Nachdem bereits Gardasee, Montafon, Livigno und Co. auf dem Mountainbike erkundet wurden, waren sie auch diesen August wieder unterwegs. In den Dolomiten, genauer gesagt in Welschnofen zwischen Latemar und Rosengarten. Sie konnten auch dieses Mal tolle Eindrücke sammeln und möchten sich auf diesem Wege bei den Sponsoren für die Trikots bedanken.

Die Bolsterlanger Radgruppe unweit der Rotwandhütte.

Die Bolsterlanger Radgruppe in den Dolomiten. Das Bild entstand unweit der Rifugio Roda di Vael, Rotwandhütte auf 2.283 m im Rosengartenmassiv.

Um Mountainbike Touren, von leicht bis anspruchsvoll zu unternehmen, muss man natürlich nicht bis in die Dolomiten fahren. Auch um die Hörnerdörfer bieten sich eine Vielzahl abwechslungsreicher Touren an.

Tourentipp: Hörner-Rundkurs

Eine anspruchsvolle Tour, die gleich 4 der 5 Hörnerdörfer durchquert verläuft einmal komplett um die Hörnergruppe. Start des Rundkurses ist in Bolsterlang. Zunächst in südliche Richtung fahren wir über Sonderdorf und Obermaiselstein nach Tiefenbach. Etwa 700 Meter nach dem Hirschsprung biegen wir rechts ab ins wildromantische Lochbachtal. Von der Abzweigung bis zum höchsten Punkt im Lochbachtal, die Freiburger Alpe sind es über 450 Höhenmeter und knapp 6 km. An der Alpe Dinjörgen folgen wir dem Waldweg zur Scheuen-Alpe am Fuße des Riedbergpaß. Die nächsten 4 km verlaufen relativ eben entlang der Straße nach Balderschwang. Kurz vor Ortsbeginn biegen wir rechts ab zur 2000-jährigen Eibe

Ca. 2000-jährige Eibe in Balderschwang

Die ca. 2000 Jahre alte Eibe bei Balderschwang.

und weiter zum höchsten Punkt unserer Tour, die Alpe Obere Wilhelmine auf 1515 m.

Die Alpe Obere Wilhelmine auf 1515 Meter.

Die Alpe Obere Wilhelmine.

Ebenfalls über 450 hm verlangt diese Steigung, besonders im oberen Schotterteil einiges von uns ab. Nun können wir uns aber auf eine Abfahrt über Höllritzer-Alpe und Unter Wilhelmine-Alpe nach Gunzesried Säge freuen. Nach ca. 2 weiteren Kilometern leicht bergab führt uns rechter Hand eine steile Straße zum Berghaus Blässe. Diese wird zum Forstweg und endet nach 300 hm am Allgäuer Berghof. Durch waldiges Gebiet gelangen wir bergab nach Ofterschwang und folgen der normalen Straße nach Bolsterlang zurück.

Die Tour ist durch einige steile Anstiege, 1400 Höhenmeter sowie 45 Kilometer recht anspruchsvoll, bietet aber zahlreiche Einkehrmöglichkeiten sowie eindrucksvolle Aussichten auf die Allgäuer Bergwelt.

Weitere Tourenvorschläge erhalten Sie selbstverständlich in den Gästeinfos der Hörnerdörfer.

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